Neue VBR mit Obergrenze – Optimieren Sie Ihre Bandbreiten-Nutzung

VIVOTEK kombiniert die besten Eigenschaften von konstanter und variabler Bitrate bei der Videocodierung

Bandbreiten-Lösungen

Die Netzwerk-Bandbreite gehört zu den anspruchsvollsten Faktoren im Umgang mit einem Überwachungssystem, da die richtige Auslegung schwierig ist. Zudem übertragen IP-Kameras mit hoher Auflösung immer größere Datenmengen über das Netzwerk. Somit müssen der Wunsch nach besserer Bildqualität bei Überwachungsvideos und der zusätzliche Bedarf an Netzwerk-Bandbreite gegeneinander abgewogen werden. VIVOTEK hat vielfältige Lösungen entwickelt, damit die Kunden die bestmögliche Bildqualität erzielen und zugleich Netzwerk-Bandbreite einsparen können. Zu diesen Lösungen gehören Cropping, Datenaufzeichnung direkt auf der Kamera und Activity Adaptive Streaming.

CBR oder VBR?

Zu den effektivsten Ansätzen beim Einsparen von Netzwerk-Bandbreite gehört die Nutzung einer unveränderlichen Bitrate bei der Codierung, die so genannte Codierung mit konstanter Bitrate (CBR). Bei der CBR-Codierung ist die Menge der für die Übermittlung von Videodaten erforderlichen Netzwerk-Bandbreite voraussehbar. Das erleichtert den Systemadministratoren das Ressourcenmanagement und die Upgrade-Planung. Die Kehrseite der Medaille bei der CBR-Codierung besteht darin, dass bei einer Erhöhung der visuellen Komplexität einer Ansicht entweder die Bildqualität oder die Bildrate oder beides verringert werden müssen. Nur so kann die Bitrate unter dem vorgegebenen Wert gehalten werden. Dies ist z. B. der Fall, wenn eine interessante Person erscheint, oder wenn sich das Bewegungsaufkommen in einem überwachten Teilbereich erhöht. Leider zeigt eine Zunahme der visuellen Komplexität häufig einen Vorfall an, der möglicherweise wichtig ist. Das bedeutet, dass sich die Qualität genau dann verschlechtert, wenn eine höhere Videoqualität von besonderem Nutzen wäre.

Die Codierung bei variabler Bitrate (VBR) ermöglicht Administratoren andererseits, eine vordefinierte Bildqualität festzulegen, die unabhängig von der Komplexität der Szene beibehalten werden soll. Das ist häufig bei solchen Überwachungsanwendungen wünschenswert, bei denen die Notwendigkeit für eine höhere Bildqualität dann besteht, wenn sich etwas in der Ansicht bewegt. Eine Nebenwirkung besteht jedoch darin, dass der Bandbreitenverbrauch steigt, wenn viel Bewegung herrscht, und sinkt, wenn sich wenig bewegt. Da sich die Bitrate ändern kann, muss die Netzwerk-Infrastruktur ausreichend verfügbare Bandbreite zur Verfügung stellen, um die maximale Bitrate aufzunehmen. Dies macht das Ressourcen-Management unter Umständen schwierig.

VIVOTEK bietet eine neue VBR mit Obergrenze

Um Kunden die Vorteile von CBR- und VBR-Codierung zu bieten und dabei deren Nachteile zu minimieren, hat VIVOTEK eine neue Version der VBR-Codierungstechnologie entwickelt. Diese neue Codierungstechnologie funktioniert wie VBR, aber mit Obergrenzen. Das bedeutet, dass die Administratoren eine Obergrenze für die erlaubte Bitrate festlegen. Die Bitrate kann jedoch variieren, um auf Änderungen bei der Komplexität des Bildausschnitts reagieren zu können. Da die Bitrate des codierten Videos und damit die für die Übertragung erforderliche Netzwerk-Bandbreite garantiert nicht das vorab gesetzte Limit überschreiten, gestaltet sich die Verwaltung der Netzwerk-Ressourcen einfacher.

Beispiel:

Bei festgelegten Qualitätseinstellungen (VBR) schwankt die Bitrate des Streams entsprechend der Komplexität des Bildes, bleibt jedoch unter 6 Mbps, um demjenigen, der das Gerät installiert, die Planung der Bandbreite und des Speichersystems zu erleichtern.

Vorteile

Die neue, von VIVOTEK angebotene VBR-Codierung mit Obergrenze ist ideal für Applikationen, bei denen die visuelle Komplexität des überwachten Orts mit der Zeit variiert, wie z. B. beim Straßenverkehr, im Einzelhandel oder in Bahnhofshallen. Um sicherzustellen, dass stets eine ausreichende Bildqualität verfügbar ist, kann die Obergrenze zum Einsparen von Netzwerkbandbreite höher oder niedriger angesetzt werden. Daraus resultiert eine bessere Ausnutzung des hohen Auflösungspotenzials der Kamera bei besserer Vorhersehbarkeit des Bedarfs an Netzwerkbandbreite. Dies kommt wiederum der Anlage, der Verwaltung und dem Betrieb des Überwachungssystems als Ganzes zugute.